KI-Plantafel: KI-gestützte Ressourcenplanung mit Visual Planning®

Die KI-Plantafel ergänzt Visual Planning® um Funktionen zur Analyse und Aufbereitung von Planungsdaten. Sie unterstützt Planungsverantwortliche dabei, Auslastungen, Engpässe, Verfügbarkeiten und mögliche Planungsalternativen schneller zu erkennen.

Welche Analysen und Vorschläge möglich sind, hängt von den verfügbaren Daten, den definierten Planungsregeln, der eingesetzten Version und der konkreten Systemkonfiguration ab. Entscheidungen und Freigaben verbleiben bei den verantwortlichen Anwendern.

Je nach Anwendungsfall können Mitarbeiter, Qualifikationen, Projekte, Maschinen, Fahrzeuge, Aufträge, Termine und verfügbare Kapazitäten berücksichtigt werden.

Die KI-Plantafel auf einen Blick

  • Zielgruppe: Unternehmen mit komplexer Personal-, Projekt-, Maschinen-, Produktions- oder Ressourcenplanung
  • Mögliche Datenbasis: Verfügbarkeiten, Arbeitszeiten, Qualifikationen, Termine, Aufträge, Projekte, Maschinen, Kapazitäten und definierte Planungsregeln
  • Unterstützte Aufgaben: Auslastungen analysieren, Engpässe erkennen, Daten prüfen und Planungsalternativen vergleichen
  • Integrationen: Datenübernahme über Import, Export, Datenbankzugriff, APIs, Webservices oder individuell geplante Schnittstellen
  • Realisierte Projektschnittstellen: unter anderem Abacus, SAP, Microsoft Dynamics, baubit und m-soft
  • Verantwortlichkeit: Vorschläge und Analyseergebnisse werden durch die zuständigen Planungsverantwortlichen geprüft und freigegeben

Weitere Informationen zu Funktionen, Betriebsformen und Integrationen finden Sie auf der Seite Ressourcenplanungssoftware Visual Planning® .

Was ist eine KI-Plantafel?

Eine KI-Plantafel verbindet eine digitale Ressourcenplanung mit Funktionen zur datenbasierten Analyse und Entscheidungsunterstützung.

Vorhandene Planungsinformationen können untersucht, miteinander verknüpft und anhand definierter Rahmenbedingungen ausgewertet werden. Dadurch lassen sich mögliche Konflikte, Engpässe oder alternative Zuordnungen übersichtlicher darstellen.

Die KI ersetzt nicht die fachliche Beurteilung durch Planungsverantwortliche. Sie stellt zusätzliche Informationen und mögliche Handlungsoptionen bereit. Welche Planung tatsächlich umgesetzt wird, entscheiden die verantwortlichen Anwender.

Besonders bei umfangreichen Projektplanungen , Personaleinsatzplanungen , Produktionsplanungen und komplexen Ressourcenstrukturen kann eine strukturierte Datenanalyse die tägliche Planung unterstützen.

Warum KI-gestützte Planung?

Mit der Zahl der Mitarbeiter, Projekte, Aufträge, Maschinen und Standorte steigt der Aufwand für die Abstimmung und Bewertung der Planungsdaten. Eine KI-gestützte Analyse kann dabei helfen, grössere Datenmengen schneller zu prüfen und auffällige Entwicklungen sichtbar zu machen.

Auslastungen analysieren

Freie und belegte Kapazitäten können gegenübergestellt werden. Auffällige Über- oder Unterauslastungen werden dadurch leichter erkennbar.

Engpässe erkennen

Terminüberschneidungen, fehlende Ressourcen und kritische Kapazitätssituationen können anhand der vorhandenen Planungsdaten identifiziert werden.

Planungsalternativen vergleichen

Unterschiedliche Ressourcenzuordnungen oder Planungsszenarien können als Entscheidungshilfe gegenübergestellt werden.

Qualifikationen berücksichtigen

Wenn entsprechende Daten gepflegt sind, können Fähigkeiten, Zertifizierungen und Erfahrungen in die Analyse möglicher Ressourcenzuordnungen einbezogen werden.

Auswirkungen von Änderungen bewerten

Krankmeldungen, Terminverschiebungen oder neue Aufträge können hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen auf bestehende Planungen untersucht werden.

Datenqualität kontrollieren

Unvollständige, widersprüchliche oder auffällige Planungsinformationen lassen sich leichter erkennen. Die Aussagekraft der Ergebnisse hängt wesentlich von der Qualität und Aktualität der verwendeten Daten ab.

Typische Planungssituationen

Mitarbeiter sind überlastet oder nicht passend zugeordnet

Wenn Qualifikationen, Verfügbarkeiten, Arbeitszeiten und aktuelle Auslastungen gepflegt sind, können mögliche Überlastungen und ungeeignete Zuordnungen sichtbar gemacht werden.

Projekte verfügen nicht über ausreichende Kapazitäten

Fehlende Mitarbeiter, Maschinen oder Zeitfenster können erkannt und mit möglichen alternativen Zuordnungen verglichen werden.

Ressourcen werden ungleichmässig eingesetzt

Freie, belegte und überlastete Ressourcen können miteinander verglichen werden. Dadurch erhalten Planungsverantwortliche eine bessere Übersicht über vorhandene Kapazitäten.

Produktionsengpässe werden zu spät sichtbar

Wenn Aufträge, Maschinen, Mitarbeiter und Produktionsschritte miteinander verknüpft sind, lassen sich kritische Belegungen und mögliche Engpässe transparenter darstellen.

KI-gestützte Plantafel oder manuelle Tabellenplanung?

Vergleich zwischen manueller Tabellenplanung und KI-gestützter Plantafel
Manuelle Tabellenplanung KI-gestützte Plantafel
Planungsdaten müssen manuell geprüft werden Ausgewählte Daten können regelbasiert analysiert werden
Mehrere Dateiversionen sind möglich Planungsdaten werden zentral bereitgestellt
Engpässe müssen manuell gesucht werden Auffällige Auslastungen können hervorgehoben werden
Alternativen werden einzeln zusammengestellt Mögliche Szenarien können gegenübergestellt werden
Abhängigkeiten werden bei steigender Komplexität unübersichtlich Ressourcen, Termine und Abhängigkeiten werden verknüpft dargestellt

Die KI-gestützte Analyse dient als zusätzliche Unterstützung. Die Qualität der Ergebnisse hängt von der Vollständigkeit, Aktualität und Struktur der zugrunde liegenden Daten ab.

KI für die Ressourcenplanung

Verfügbarkeiten, Qualifikationen, Auslastungen und definierte Planungsregeln können gemeinsam analysiert werden. Auf dieser Grundlage lassen sich mögliche Ressourcenzuordnungen untersuchen und als Entscheidungshilfe darstellen.

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KI für die Projektplanung

Bei der Projektplanung können verfügbare Ressourcen, Termine, Prioritäten und Abhängigkeiten gemeinsam betrachtet werden. Terminrisiken und fehlende Kapazitäten werden dadurch leichter sichtbar. Die abschliessende Bewertung verbleibt bei der Projektleitung.

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KI für die Personaleinsatzplanung

Wenn Qualifikationen, Arbeitszeiten, Schichten, Abwesenheiten und Verfügbarkeiten erfasst sind, können diese Informationen in die Analyse möglicher Personaleinsätze einbezogen werden.

Das System kann dabei unterstützen, geeignete Mitarbeiter zu identifizieren sowie mögliche Überlastungen oder personelle Engpässe aufzuzeigen. Ob eine automatische Zuteilung eingesetzt werden kann, muss für die jeweilige Konfiguration und den konkreten Anwendungsfall geprüft werden.

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KI für die Produktionsplanung

Produktionsaufträge, Maschinen, Mitarbeiter und verfügbare Zeitfenster können gemeinsam analysiert werden. So lassen sich mögliche Kapazitätskonflikte, kritische Maschinenbelegungen und fehlende personelle Ressourcen transparenter darstellen.

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KI für die Kapazitätsplanung

Aktuelle und zukünftige Auslastungen können anhand der verfügbaren Planungsdaten untersucht werden. Freie Kapazitäten, mögliche Überlastungen und Engpässe lassen sich dadurch übersichtlich darstellen und bei der weiteren Planung berücksichtigen.

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Welche Funktionen können eingesetzt werden?

Einordnung der KI-gestützten Planungsfunktionen
Funktion Einordnung
Auslastungsanalyse Auf Grundlage vorhandener Kapazitäts-, Termin- und Kalenderdaten möglich
Engpasserkennung Auf Grundlage definierter Regeln und aktueller Planungsdaten möglich
Berücksichtigung von Qualifikationen Möglich, wenn die erforderlichen Qualifikationsdaten gepflegt sind
Vergleich von Planungsalternativen Abhängig vom Anwendungsfall, der Datenbasis und der Systemkonfiguration
Automatische Ressourcenzuteilung Nicht pauschal zugesichert und für das konkrete Projekt zu prüfen
Prognose von Projektverzögerungen Abhängig von der verfügbaren Datenbasis und den eingesetzten Funktionen
Generative Assistenz Nicht pauschal als Standardfunktion jeder Installation zugesichert

Daten aus ERP- und Drittsystemen nutzen

Visual Planning® kann Planungsdaten aus bestehenden Systemen übernehmen oder an andere Anwendungen übergeben. Abhängig vom Projekt stehen dafür Import- und Exportfunktionen, Datenbankzugriffe, APIs, Webservices oder individuell geplante Schnittstellen zur Verfügung.

In bereits realisierten Projekten wurden unter anderem Schnittstellen zu folgenden Systemen umgesetzt:

  • Abacus
  • SAP
  • Microsoft Dynamics
  • baubit
  • m-soft
  • weitere kundenspezifische ERP- und Branchensysteme

Je nach Projekt können beispielsweise Kunden-, Mitarbeiter-, Auftrags-, Produktions-, Service-, Ressourcen- und Betriebsdaten übernommen werden. Planungsergebnisse, Reservierungen, Statusinformationen, Rückmeldungen oder Zeitdaten können bei Bedarf an das führende System zurückgegeben werden.

Bei den genannten Systemen handelt es sich um bereits realisierte Projektschnittstellen. Daraus folgt nicht automatisch, dass für jede Installation ein allgemein verfügbarer Standardkonnektor besteht. Die technische Umsetzung wird anhand der eingesetzten Versionen, verfügbaren Schnittstellen, benötigten Datenfelder, Datenrichtungen, Synchronisationsintervalle und Sicherheitsanforderungen geprüft.

Weitere Informationen zu Schnittstellen und ERP-Integrationen

Grenzen und Voraussetzungen der KI-gestützten Planung

KI-gestützte Analysen benötigen vollständige, aktuelle und ausreichend strukturierte Planungsdaten. Fehlende Qualifikationen, veraltete Verfügbarkeiten oder unvollständige Auftragsinformationen können die Aussagekraft der Ergebnisse einschränken.

  • Planungsregeln müssen fachlich definiert und korrekt konfiguriert sein.
  • Die erforderlichen Stamm- und Bewegungsdaten müssen verfügbar sein.
  • Vorschläge müssen durch verantwortliche Anwender geprüft werden.
  • Benutzerrechte und Datenschutzvorgaben müssen berücksichtigt werden.
  • Verfügbare Funktionen können sich je nach Version, Lizenz, Modul und Projektkonfiguration unterscheiden.
  • Automatische Entscheidungen oder Freigaben werden nicht pauschal vorausgesetzt.

Häufige Fragen zur KI-Plantafel

Was ist eine KI-Plantafel?

Eine KI-Plantafel verbindet eine digitale Ressourcenplanung mit Funktionen zur Analyse von Planungsdaten. Sie kann dabei helfen, Auslastungen, Engpässe, Abhängigkeiten und mögliche Planungsalternativen sichtbar zu machen.

Plant die KI Mitarbeiter automatisch ein?

Eine automatische Mitarbeiterzuordnung ist nicht pauschal Bestandteil jeder Installation. Ob und in welchem Umfang Zuordnungen automatisiert oder als Vorschläge ausgegeben werden können, hängt von der Datenbasis, den Planungsregeln, der eingesetzten Version und der Systemkonfiguration ab.

Welche Daten benötigt eine KI-gestützte Planung?

Abhängig vom Anwendungsfall können unter anderem Verfügbarkeiten, Arbeitszeiten, Qualifikationen, Termine, Projekte, Aufträge, Prioritäten, Maschinen, Kapazitäten und definierte Planungsregeln benötigt werden.

Kann die KI Qualifikationen berücksichtigen?

Qualifikationen, Zertifizierungen und Erfahrungen können berücksichtigt werden, wenn diese Informationen strukturiert gepflegt und für die jeweilige Planung freigegeben sind.

Kann die KI Projektverzögerungen vorhersagen?

Ob Prognosen zu möglichen Projektverzögerungen erstellt werden können, hängt von den verfügbaren historischen und aktuellen Daten sowie den eingesetzten Funktionen ab. Eine solche Prognose wird nicht pauschal für jede Installation zugesichert.

Kann die KI Produktionsengpässe erkennen?

Wenn Maschinenbelegungen, Aufträge, Mitarbeiter, Termine und verfügbare Kapazitäten miteinander verknüpft sind, können kritische Belegungen und mögliche Engpässe sichtbar gemacht werden.

Kann Visual Planning® Daten aus SAP oder anderen ERP-Systemen nutzen?

Ja, Daten aus ERP- und Drittsystemen können im Rahmen eines Schnittstellenprojekts übernommen werden. Realisierte Projektschnittstellen bestehen unter anderem zu SAP, Abacus, Microsoft Dynamics, baubit und m-soft. Die konkrete technische Umsetzung muss für das jeweilige System geprüft werden.

Trifft die KI selbstständig verbindliche Entscheidungen?

Die KI dient der Analyse und Entscheidungsunterstützung. Fachliche Entscheidungen, Freigaben und die Verantwortung für die umgesetzte Planung verbleiben bei den zuständigen Anwendern.

Ist die KI-Plantafel für KMU geeignet?

Die Lösung kann auch für kleine und mittlere Unternehmen geeignet sein. Entscheidend sind die Komplexität der Planung, die vorhandene Datenbasis und der konkrete Bedarf. Umfang, Module und Konfiguration werden entsprechend dem Anwendungsfall festgelegt.

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